LOGAN

Ostern 2020

»Ich mal doch keine Eier an, bist du bescheuert?« Ethan tippt sich gegen die Stirn.

Allie stützt ihre Hände in die Hüften und sieht grimmig zu ihm hoch. »Doch, das wirst du. Je mehr Leute mitmachen, desto mehr können wir nachher verstecken.«

»Und wer soll die dann suchen gehen?«

»Na, wir alle! Es ist schließlich Ostern!« Verständnislos schüttelt sie den Kopf.

Auch Ethan sieht sie fassungslos an, dann allerdings verzieht sich sein Mund zu einem schiefen Grinsen und ich weiß genau, was jetzt kommt. Manchmal ist Allie einfach zu unschuldig, was ihn angeht. »Wenn dir ein paar Eier fehlen, kann ich dir gerne weiterhelfen, Baby. Dazu brauchen wir auch gar keine Farbe. Außer du stehst plötzlich auf sowas, in dem Fall schlage ich vor, dass wir Lebensmittelf … Aah! Sag mal, spinnst du? Was ist denn heute mit dir los?« Sie hat ihm doch tatsächlich in den Schritt gefasst, und zwar nicht gerade zimperlich. »Und du hör auf zu lachen und hilf mir lieber«, schnauzt er mich nun an.

Ich kann nicht mehr. Wenn die nicht sofort aufhören, kugele ich mich gleich auf dem Boden.

»Falls du deine Eier irgendwann nochmal verwenden möchtest, schlage ich vor, dass du dich an die Arbeit machst«, zischt Allie, und erinnert mich in diesem Moment stark an Leah. Dann drückt sie ihm einen runden, geflochtenen Korb in die Hand und geht hoch erhobenen Hauptes davon.

»Die verbringt eindeutig zu viel Zeit mit ihrer Schwester«, grummelt Ethan.

Zwei Doofe, ein Gedanke.

»Warum grinst du eigentlich immer noch so blöde? Die Show ist vorbei.«

 »Weil du ein bisschen wie Rotkäppchen aussiehst«, stichel ich, und ziehe ihm die Mütze seines roten Hoodies über. »Siehst du?«

Seine Augen verengen sich zu kleinen Schlitzen, dann streckt er mir den Korb entgegen. »Halts Maul und fang an zu malen.«

Meine Augenbrauen wandern bis an den Haaransatz. »Ich? Nee, ganz bestimmt nicht. Das hat sie dir aufgetragen. Außerdem hab ich gleich Training.«  Und damit überlasse ich ihm seinem Schicksal.

 

***

 

Als ich eineinhalb Stunden später zurückkehre, ist er nicht mehr da. Dafür steht der Korb ordentlich abgedeckt auf dem Schreibtisch. Neugierig luge ich hinein. An Ethan ist kein Künstler verloren gegangen und ich bin gespannt, was er zustande gebracht hat. Aber was ich dann sehe, übertrifft alle meine Erwartungen. Grinsend nehme ich das oberste Ei heraus und drehe es hin und her. Grün, hat er mit gleichfarbigem Edding darauf geschrieben. Rot, besagt das zweite. Als Nächstes kommt blau. Und auf dem vierten steht Auch rot. Diesmal kugele ich mich wirklich vor Lachen auf dem Boden. Ich weiß schon, warum wir beste Freunde sind.

ALLIE

Deleted scene

Ich lausche Ethans gleichmäßigem Atem. Er schläft tief und fest. Ich dagegen bin viel zu aufgekratzt, um einschlafen zu können, und dass, obwohl ich mich herrlich erschöpft fühle. Ich denke daran zurück, was gerade passiert ist, und lächle in mich hinein. Mein erstes Mal …

 

Ethan hatte mittlerweile wohl genug davon, dass ich die Kontrolle über ihn hatte. Mit festem Griff platzierte er mich unter sich, öffnete dann mit den Zähnen das kleine Plastiktütchen, das ich auf seine Anweisung hin aus seinem Portemonnaie gefischt hatte, und zog sich mit nur einer Hand das Kondom über, während er mit dem anderen Arm sein gesamtes Körpergewicht über mir hielt. Bei soviel Anstrengung trat sein Bizeps hervor, und ich konnte nicht anders, als ihm genau dort einen kleinen, nervösen Biss zu verpassen.

»Pass auf, was du tust«, knurrte er spielerisch.

Ich musste lächeln. Diesen entspannten Moment nutzte er, um sich ganz auf mich drauf zu legen und langsam und geschmeidig in mich einzudringen. Ich atmete tief aus. Es war ungewohnt, ihn in mir zu spüren, aber nicht unangenehm. Ich fühlte mich voll und gleichzeitig erfüllt an; es war schmerzhaft, und doch wunderbar. Eine Mischung aus Spannung, Staunen und Angst machte sich in mir breit. Seine Bewegungen waren stets langsam und kontrolliert, und ich war ihm dafür unendlich dankbar. Das alles war neu für mich, und ich versuchte, mich so gut es ging daran zu gewöhnen.

»Das wird jetzt bestimmt etwas weh tun, aber ich verspreche dir, so vorsichtig wie möglich zu sein.«

Er schaute mir tief in die Augen und ich war so überwältigt von dem Wissen, dass es jetzt gleich passieren würde, dass ich nur nicken konnte. Die Worte blieben in meinem Hals stecken. Und dann trat der Schmerz ein. Ich schrie kurz auf. Ethan hielt still. Schweißperlen traten auf seine Stirn. Ich schaute in seine grünen Augen, die mir die Welt versprachen.

»Sorry, Baby«, brach es aus ihm heraus. Sein Gesicht war vor Anstrengung ganz verzerrt.

»Mir geht’s gut«, flüsterte ich.

Als er trotzdem zögerte, hielt ich mich an seinen angespannten Armen fest und fing an, mich langsam zu bewegen, bis der Schmerz etwas nachließ und einem ganz neuen Gefühl Platz wich. Verwundert schaute ich Ethan an, der langsam in meinen Rhythmus einfiel. Nach und nach wurden unsere Bewegungen koordinierter; geschmeidiger und heftiger zugleich. So nah war ich noch nie jemandem gewesen. Der Gedanke daran raubte mir fast den Atem. Ich spürte, wie sich etwas Unbekanntes in mir aufbaute. Das Gefühl wurde immer stärker. »Ethan, ich …«

Und dann passierte es. Es war alles, was ich mir je für mein erstes Mal erträumt hatte.

 

»Bereit für Runde zwei?« Schläfrig blinzelt Ethan mir zu. Seine Stimme ist heiser und so unheimlich sexy, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass das eine ganz fantastische Idee ist.

»Wenn du es bist«, necke ich ihn. »Soweit ich weiß, brauchen Männer etwas mehr Zeit als Frauen, bevor sie wieder loslegen können …«

Ich quietsche, als er sich auf mich stürzt, um mich erbarmungslos zu kitzeln. Verlegenheit kommt so natürlich nicht auf. Gott sei dank.

»Wenn es nach mir ginge, würdest du hier die ganze Nacht nicht mehr rauskommen.«

Seine Augen glänzen verschwörerisch, und Vorfreude macht sich in mir breit. »Und worauf wartest du dann noch?«, frage ich atemlos.

Nachdenklich blickt er auf mich hinunter. »So verlockend der Gedanke auch sein mag, du bist bestimmt ziemlich wund da unten, und ich will es nicht übertreiben. Denn sonst müssten wie die nächsten Tage auf Sex verzichten, und glaub mir, Babe, nachdem ich nun einmal in dir drin war, ist das einfach keine Option mehr.«

Ich versuche mir meine Enttäuschung nicht anmerken zu lassen. Wenn es nach mir ginge, würde ich es darauf ankommen lassen, nur um ihn noch einmal in mir spüren zu können. Aber wenn Ethan sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat – und es meinem Wohl dient – dann ist da nichts zu machen.

»Aber es gibt ja noch andere Wege, um zum Ziel zu kommen …«

»Ethan!« Beschämt schlage ich mir die Hände vors Gesicht, doch er zwinkert mir nur kurz zu, bevor sein Kopf zwischen meinen Beinen abtaucht.

LANA

Silvester 2019

 

 

 

 

Sylvester … Ich habe diesem Tag noch nie was abgewinnen können. Wenn es bei uns in der Gegend knallte – und das kam öfters vor – war das nie ein gutes Zeichen. Aber selbst wenn, hätte ich doch niemanden gehabt mit dem ich hätte feiern können. Dieses Jahr verhält es sich allerdings etwas anders. Denn dieses Jahr bin ich an der Woodland Academy, und hier gibt es an Feiertagen ein richtiges Festessen und es wird wunderschön geschmückt. Für meine Mitschüler mag es Gang und Gäbe sein, für mich dagegen ein echtes Highlight. Vielleicht kann ich mich ja sogar zu Allie an den Tisch setzen, sie läd mich schließlich immer dazu ein … Den Gedanken verwerfe ich sofort wieder. Wo Allie ist, bleibt Leah meist nicht lange fern, und die meide ich so gut es geht. Aus gutem Grund. Einen Loner nennen sie mich hier am Internat, und zwar nicht gerade hinter vorgehaltener Hand. Aber damit kann ich leben, das ist nichts Neues.

Ich drehe mich vor dem bodenlangen Spiegel. Ich bin total verliebt in das kurze, silberne, lässige Paillettenkleid. Es verleiht mir einen entspannten, aber gleichzeitig eleganten Look. Ob es ihm wohl gefallen wird?, schießt mir durch den Kopf. Im selben Moment schelte ich mich dafür, denn genau daran sollte ich eigentlich nicht denken. Ich weiß, dass das mit uns falsch ist – aber unter anderen Umständen wäre er genau der Richtige für mich, das spüre ich. Auch wenn es nichts an den Tatsachen ändert.

Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass es schon halb zwölf ist. Jetzt aber los! Sonst verpasse ich noch das große Feuerwerk, von dem alle so sehr schwärmen. Ich trage noch ein bisschen Lipgloss auf und ziehe mir meie schwarzen Stiefeletten an. Allies hohe Hacken stelle ich zurück in ihren Schrank, das bin ich einfach nicht.

 

Als ich den großen Ballsaal betrete stockt mir der Atem. Alles ist in ein warmes, goldenes Licht getaucht, das von einer Ansammlung an Discokugeln über der Tanzfläche reflektiert wird und dadurch konfettiartig funkelt. Schneeweiße Decken, Spiegelplatten, weiße Blütenblätter, Kerzen in goldenen Gefäßen und eleganten Kristallhaltern verzieren die Tische. Auf eine Säule hinter dem Büfett wird ein riesiges Ziffernblatt projiziert, auf dem römische Zahlen und Zeiger Mitternacht ankündigen. Eine Frau mit langen, schwarzen Locken steht mit geschlossenen Augen vor den Flügeltüren, die zur Terrasse hinausführen, und spielt Smooth Criminal auf ihrer Geige. Ihre weichen, fließenden Bewegungen in dem bodenlangen, raffiniert schillernden Kleid machen sie zu einer echten Erscheinung. Auf der Tanzfläche tummeln sich meine Mitschüler. Ich gebe zu, ich hatte was Großes erwartet - aber das hier übertrifft alles.

Plötzlich spüre ich, wie sich eine warme Hand um meine schließt. Er steht hinter mir, und der Duft seines pikanten Aftershaves steigt mir in die Nase. Ich bekomme eine Gänsehaut. »Komm mit«, raunt er mir mit tiefer Stimme zu, und obwohl ich weiß, dass es nicht richtig ist kann ich nicht anders und folge ihm.  Zu den rockigen Geigentönen von Bitter Sweet Symphonie, eines meiner Lieblingslieder, laufen wir Hand in Hand durch die leergefegte Eingangshalle, über Flure hinweg und durch Türen hindurch bis wir uns im hintersten Teil des Internates befinden. Schwer atmend stehen wir uns gegenüber. Mein Magen zieht sich zusammen, weil unsere Flucht wieder mal verdeutlicht, dass wir nicht zusammen gesehen werden dürfen. Weil wir nicht zusammengehören. Aber aus irgendeinem Grund bin ich, wenn es um ihn geht, willenlos.

Es ist dunkel, und ich kann sein Gesicht nur schemenhaft ausmachen. Ruckartig zieht er mich an seine harte Brust. »Du machst mich echt verrückt, weißt du das?« Er sieht mir tief in die Augen, so als suche er nach Antworten, oder … Verständnis. Ich kann beides nicht aufbringen. Widerstand aber leider auch nicht.

Aus der Ferne erklingen gedämpft die Stimmen unserer Mitschüler: »10 – 9 – 8 …«

»Ich wollte eigentlich das Feuerwerk sehen«, murmele ich stattdessen, und drehe den Kopf zur Seite, damit er nicht sieht welche Wirkung seine Worte auf mich haben.

»Tut mir leid«, nuschelt er gefährlich nah an meiner Halsbeuge, und jagt mir dadurch Schauer über den entblößten Rücken.

»… 3 ­– 2 …«, zähle ich leise mit.

»… 1« beendet er meinen Satz. Die ersten Knaller gehen los. Doch nun ist es mir egal, dass ich das Feuerwerk verpasse, denn er küsst er mich mit einer solchen Leidenschaft, dass die Explosion in meinem Bauch so viel schöner ist als alles was da draußen gerade stattfinden mag.

»Happy New Year, Kleine«, sagt er und knabbert an meinen Lippen. Und ich wünsche mir sehnlichst, dass es das für uns wird.

ALLIE

Weihnachten 2019

So hatte ich mir Weihnachten ganz bestimmt nicht vorgestellt ... Mein Blick schweift über den prunkvoll dekorierten Ballsaal hinweg und bleibt an dem überdimensional großen Weihnachtsbaum hängen. Es duftet nach einer Mischung aus Tannenzapfen und Festessen. Goldene Kerzenleuchter zieren die Wände und tauchen alles in ein gemütliches Licht. Hinter den bodentiefen Fenstern glitzert der Schnee. Alles wirkt verzaubert, wie – Weihnachten eben. Ich sehe an mir hinab. Der Anblick des Kleides versetzt mir einen Stich, schließlich habe ich es wochenlang vor Ethan versteckt gehalten. Und wofür? Ich muss schlucken und sehe mich nach einer Fluchtmöglichkeit um.
»So schlimm?«, ertönt Mayas sanfte Stimme neben mir.
Ich beschränke mich aufs Schulterzucken und wende meinen Blick ab, um mich etwas sammeln zu können. Doch sobald sie ihren Arm um meine Schultern legt, spüre ich wie das erste Tränchen meine Wange hinabrollt.
»Komm, Al, wir machen uns trotzdem ein schönes Weihnachtsfest. Auch ohne Ethan.«
»Ich glaube das wird nichts«, schnüffle ich kläglich.
Sie sieht mich nachdenklich an. »Ich glaube ich weiß wie ich dich aufmuntern kann. Komm mit!«
»Was …?«, höre ich mich selbst fragen, während Maya mich mit ziemlich festem Griff zur Tür hinauszieht, die lange Wendeltreppe hinauf, den Korridor entlang, ein paar weitere Stufen hoch, noch ein paar … Verdutzt blicke ich auf die dunkle, alte Holztür vor mir. »Was soll das denn? Wir waren schon ewig nicht mehr hier.«
Doch sie lässt sich nicht beirren und drückt die Türklinge hinunter. Das vertraute Knarzen versetzt mich in eine längst vergessene Zeit zurück. Eine Zeit, in der noch alles gut war und wir an den Weihnachtsmann glaubten. Ich folge ihr in die verstaubte Dachkammer und mich erstaunt um. Es sieht alles genauso aus wie vor bestimmt … was, zehn, zwölf Jahren? Oder sogar noch mehr? Kleine Staubpartikel tanzen durch die Luft und kitzeln mich an der Nase. »Hatschi!«, entfährt es mir.
»Gesundheit«, murmelt Maya abwesend, während sie sich an einem der Regale zu schaffen macht.
»Brauchst du Hilfe?«
»Ta-taa!« Strahlend dreht sie sich zu mir um und streckt mir einen rostroten Kasten entgegen. Darauf steht in verblichenen Buchstaben Letters for Santa. Zum ersten Mal seit Tagen macht sich ein wohliges Gefühl in meiner Magengegend breit. „Überraschung geglückt?“
Ich nicke und nehme ihn ihr ab. Vorsichtig öffne ich den kleinen Riegel und spähe hinein. Ein paar Bleistifte kullern mir entgegen, und sogar unser Briefpapier mit den Schneesternen ist noch da! »Hier haben wir jedes Jahr unsere Briefe an den Weihnachtsmann verschickt«, sage ich andächtig.
»Und am nächsten Tag waren sie dank Leah nicht mehr da«, lacht Maya. »Es hat aber echt lange gedauert bis wir gemerkt haben, dass sie unser Wichtel war, oder?«
»Ja, und es wundert mich, dass sie uns damals unseren Glauben nicht genommen hat, obwohl sie offensichtlich selbst nicht mehr an Santa Claus glaubte.«
»Typisch Leah. Sie tut immer so tough, aber wenn es um dich geht ... Das war doch schon immer so.«
Eine Weile lang ist alles ruhig, wir beide hängen unseren eigenen Gedanken nach. Doch meine drohen wieder in die falsche Richtung abzudriften, darum beschließe ich die Stille zu durchbrechen. »Und jetzt?«
Sie schnappt sich einen Stift. »Jetzt wünschen wir uns was.«
»Ist das dein Ernst?« Doch sie ist schon eifrig am Schreiben. Seufzend nehme auch ich Papier und Stift zur Hand. Sobald die erste Seite voll ist mache ich mich an den zweiten Bogen, und kurze Zeit später habe ich einen ganzen Packen vergilbter Zettel in der Hand und das Gefühl, mir alles von der Seele geschrieben zu haben.
Maya sitzt schweigend neben mir. »Fertig?«, fragt sie, als ich den Brief zusammenfalte.
»Sofort«, sage ich, und schreibe auf den Briefrücken: An Santa Claus. Love, Allie. Noch ein Herzchen daneben ... Genau wie früher. Ich stopfe alles in den Postkasten zu ihrer vergleichsweise kleinen Notiz und stehe auf, um mir den Staub vom Kleid zu klopfen.
»Das bringt nichts mehr«, lacht meine beste Freundin.
Sie hat einen dunklen Schmutzstreifen im Gesicht, und ich muss bei ihrem Anblick grinsen. »Was hast du dir denn gewünscht?«, frage ich,
Sie zögert. »Dasselbe wie du«, sagt sie dann nur.
Und für diesen kurzen Moment sind alle meine Sorgen vergessen, und es ist Weihnachten.

© 2019 by Marcella Fracchiolla. Created by InQbiz LLC

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